Lohnsteuersenkung wurde von Volkshilfe bereits umgesetzt

Für alle die es am Lohnzettel übersehen haben:Rückwirkend mit 1. Jänner 2020 wurde der sogenannte Eingangssteuersatz von
25% auf 20% gesenkt.
Damit zahlen alle Lohnsteuerpflichtigen rückwirkend und künftig weniger
Lohnsteuer.
Die Volkshilfe als Dienstgeber hat diese Lohnsteuersenkung im Interesse ihrer
MitarbeiterInnen bereits im Juli aufgerollt.

Seit der Juli-Gehaltszahlung wird den Volkshilfe-MitarbeiterInnen bereits
weniger Lohnsteuer abgezogen.

Gleichzeitig haben wurde mit der Juli-Gehaltszahlung eine Gutschrift für die
bereits abgeführte Lohnsteuer der Monate Jänner bis Juni 2020 aufgerechnet.

Dieser Betrag ist am Juli-Gehaltszettel unter der Bezeichnung „LSt Beitrag
lfd Vormonate“ zu finden. Der dort angeführte positive Betrag (kein Minus
als Vorzeichen) reduziert die im Juli eigentlich zu zahlende Lohnsteuer, die
unter der Bezeichnung „LSt Beitrag lfd“ als negativer Betrag (Minus als
Vorzeichen) angeführt ist.

Bereits ausgetretene MitarbeiterInnen wurden nur dann aufgerollt, wenn
sie aus anderen Gründen (z.B. Auszahlung der Corona-Gefahrenzulage)
sowieso aufgerollt werden mussten.
Ausgetretene und bereits endabgerechnete MitarbeiterInnen erhalten die
Steuergutschrift im Zuge ihrer jährlichen Arbeitnehmerveranlagung
(Lohnsteuerausgleich), die vom Finanzamt automatisch durchgeführt wird
oder die sie selbst veranlassen können.

PS: Diese Information betrifft natürlich nur jene MitarbeiterInnen, die Lohnsteuer zahlen.
KollegInnen die keine Lohnsteuer zahlen sollen nächstes Jahr auf alle Fälle die
ArbeitnehmerInnenveranlagung (Lohnsteuerausgleich) machen, denn die
Negativsteuer wurde angehoben.

Aber auch all jene die Lohnsteuer zahlen, sollten das machen, denn auch andere
Absetzbeträge wurden angehoben.

Dein Betriebsratsteam

Schreibe einen Kommentar