Gewerkschaft GPA: Brunner muss als neuer Finanzminister schleunigst Pflegebudget schaffen

Fünf nach zwölf im Pflegebereich 

Presseaussendung der Gewerkschaft GPA:

Wien (OTS) – „Magnus Brunner muss als Finanzminister die Versäumnisse seines Vorgängers Gernot Blümel schleunigst gutmachen und ein Sonderbudget für die Pflege schaffen. Die Beschäftigten sind am Ende, es ist fünf nach zwölf“, sagt Barbara Teiber, Vorsitzende der Gewerkschaft GPA.

„Wir haben einen Pflegenotstand. Es braucht dringend mehr Personal. Die Ausrede, man würde niemanden für den Pflegeberuf finden, lassen wir nicht gelten. Der Pflegenotstand ist eine Geldfrage. Wenn die Regierung ausreichend Geld in die Hand nimmt, um den Pflegeberuf zu attraktivieren, dann finden sich auch genug Menschen, die ihn ergreifen wollen. Dazu braucht es bessere Bezahlung, kürzere Arbeitszeiten und bessere Arbeitsbedingungen“, so Teiber.

Die Gewerkschafterin erklärt: „Seit Jahren ist bekannt, was gegen den Pflegenotstand unternommen werden kann. Was fehlt, ist einzig der politische Wille. Magnus Brunner muss als neuer Finanzminister endlich den Stillstand beenden und ein Sonderbudget für die Pflege realisieren.“

Die Gewerkschaft GPA hat in diesem Zusammenhang gemeinsam mit der Gewerkschaft vida eine Kampagne gestartet, die unter [www.worte-reichen-nicht.at] (http://www.worte-reichen-nicht.at/) unterstützt werden kann.

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